• Staatliche Förderprogramme für Ihre Ausbildung oder Seminar

Staatliche Förderprogramme für Ihre Ausbildung oder Seminar

Bildungsprämie

Seit Beginn des Bundesprogramms Bildungsprämie Ende 2008 haben schon über eine viertel Million Menschen die Bildungsprämie genutzt.

Wenn der Wunsch nach beruflicher Abwechslung, Veränderung oder Weiterentwicklung aufkommt, dann sollte man sich hierfür eigenständig bemühen -  unabhängig vom Arbeitgeber! Hier setzt die Bildungsprämie an: Wer selbst aktiv wird und sich weiterbildet, wird dabei durch einen staatlichen Zuschuss unterstützt. Denn gerade im Beruf ist es wichtig, fachlich „am Ball“ zu bleiben. Damit erlangen Sie eine höhere Sicherheit und mehr Übersicht in einer Welt des Wandels.

Um den Erwerbstätigen mit geringerem Einkommen eine berufliche Veränderung oder Weiterbildung zu erleichtern, führte die Bundesregierung mit der Bildungsprämie im Dezember 2008 ein neues Finanzierungsmodell ein.

Hierbei geht es um die persönlichen Bildungsinteressen – unabhängig von den Interessen des Arbeitgebers.
Für die Förderung stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: der Prämiengutschein und der Spargutschein ("Weiterbildungssparen"). Die beiden Gutscheine können miteinander kombiniert werden.

Mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds wurden schon mehrere Hunderttausend Prämiengutscheine für berufsbezogene Weiterbildungen ausgegeben. Weiterbildungen, die den Nutzerinnen und Nutzern der Prämie dabei geholfen haben, sich besser zu qualifizieren, mehr berufliches Selbstvertrauen zu gewinnen, sich auf neue berufliche Aufgaben vorzubereiten und die Gefahr von Arbeitslosigkeit zu verringern.

Nutzen Sie die Fördermöglichkeiten der Bundesregierung, um zum Beispiel im Rahmen einer Weiterbildung eine Bildungsprämie von max. 500,00 Euro zu erhalten.

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Förderung beruflicher Weiterbildung durch den ESF

Der Schwerpunkt "Weiterbildung und Qualifizierung" umfasst alle Bereiche der berufsbezogenen Aus- und Weiterbildung. Es sollen Anstrengungen unternommen werden, um brachliegende Bildungspotenziale zu erschließen und das Bildungsniveau der Bevölkerung insgesamt, durch verstärkte Anstrengungen zur Entwicklung einer Kultur des lebenslangen Lernens, anzuheben. Die Aktivitäten zielen auf die Unterstützung von Innovation durch Lernen.

Zudem werden Aktivitäten aus dem "Innovationskreis Berufliche Bildung" unterstützt. Sie sollen dazu beitragen, jedem ausbildungswilligen Menschen ein Angebot zu machen. Zugleich unterstützen diese Aktivitäten den Europäischen Pakt für die Jugend.

Der Innovationskreis hat einen Vorschlag zur Förderung der Weiterbildung vorgelegt, der auf drei Säulen beruht. Er besteht aus einer Weiterbildungsprämie, einer Erweiterung des Vermögensbildungsgesetzes zu Weiterbildungszwecken und zinsbegünstigten Weiterbildungsdarlehen. Die Weiterbildungsprämie soll aus dem ESF unterstützt werden.

Schwerpunkte der ESF-Förderung:

Unterstützung Jugendlicher
  • Der größte Teil der Förderaktivitäten wird sich auf die Unterstützung Jugendlicher konzentrieren. Die Aktivitäten zielen insbesondere auf die Reduzierung der Quote junger Menschen ohne Berufsabschluss. Zudem wird im Lichte der Ergebnisse der PISA-Studie das Ziel der Herstellung von mehr Chancengleichheit für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche beim Zugang zu Ausbildung und Beschäftigung durch systemverbessernde Maßnahmen verfolgt. Durch die Verbesserung von Ausbildungsperspektiven soll u.a. den "Abwanderungstendenzen" von Jugendlichen aus den neuen Bundesländern entgegengewirkt werden.
Förderung der Weiterbildung
  • Um besonders die Beteiligung von bisher eher bildungsfernen Bevölkerungsgruppen an beruflicher Weiterbildung zu erhöhen und die privaten Investitionen in Weiterbildung zu verstärken, wird es künftig eine Weiterbildungsprämie geben. Damit vor allem die Zielgruppe der Geringverdiener erreicht wird, ist die Förderfähigkeit abhängig vom zu versteuernden Jahreseinkommen (analog dem Vermögensbildungsgesetz) .

Gefördert werden können abhängig Beschäftigte mit Hauptwohnsitz in Rheinland-Pfalz, die ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von mehr als 20.000,- € bzw. 40.000,- € bei gemeinsam Veranlagten haben oder die ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von weniger als 20.000,- € bzw. 40.000,- € bei gemeinsam Veranlagten haben, wenn die Weiterbildungskosten höher sind als 1.000,- € (inkl. MwSt).

Das Ziel der Förderung ist die berufliche Weiterbildung.

Bitte beachte Sie, dass daher u.a. folgende Personengruppen von der Förderung ausgeschlossen sind:

  • Personen, die derzeit eine allgemeinbildende Schule besuchen
  • Personen, die derzeit eine Ausbildung absolvieren
  • Personen, die derzeit im Rahmen des Erststudiums immatrikuliert sind
  • Selbstständige, Gewerbetreibende oder Freiberufler
  • Nicht Erwerbstätige - Menschen ohne Einkommen

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